@ Thunderium, Overmind, Karma
Vorweg erstmal: Ich sehe eure Kritik nicht als „auf die Füße treten“, sondern freue mich über euer Interesse an weiteren Erscheinungen. Auch wenn es sich zum Teil in gerechtem Frust über die Veröffentlichungsgeschwindigkeit zeigt.

Nun zu eurem Vorschlag: Dieser hilft euch als User doch erstmal wenig. Schau dir beispielsweise Mondagor an. X-Angaben wie weit ein Buch ist und woran gearbeitet wird, und nichts erscheint. Was ich damit sagen will: Ob ein Buch nicht erscheint, weil der Autor die Texte oder der Illustrator die Illus nicht/nicht vollständig (oder nicht in der benötigten Qualität) ablieferte, oder Drillinge gekriegt hat oder Geld verdienen muss oder oder… ändert doch nichts daran, dass das Buch sich stark verzögert. Ich denke Rechtfertigungen bringen dir als User nix, weil dadurch nicht mehr oder weniger Produkte erscheinen. Alle die das genauso sehen, können an dieser Stelle aufhören den Post zu lesen.

Dass wir keine verbindlichen Erscheinungstermine geben, und die Gründe dafür, hatte ich bereits geschrieben. Genauso dass wir trotzdem an den Produkten weiter arbeiten und diese irgendwann erscheinen. Dass dies trotz Beschwerden und Vermutungen einiger User in der Vergangenheit immer wieder der Fall war, spricht dafür. Wenn du mir das trotzdem nicht glauben kannst oder willst, ist das halt so.
Da euch das so brennend interessiert, werde ich euch aber eine etwas detailliertere Erklärung geben. Der Grund warum ich das bisher nicht gemacht habe, ist der oben bereits genannte, außerdem halte ich nichts von Gejammer und öffentlichen Schuldzuweisungen. Genauere Namen/Zahlen als angegeben möchte ich hierzu daher auch auf Nachfrage nicht veröffentlichen.
Die Kurzversion: Die meisten Autoren und einige wenige Illustratoren haben sich übernommen oder schlichtweg ihre Verträge nicht eingehalten (oder um Jahre überzogen und dann einen ohne vorausgeplante Konzepte „ins Blaue“ geschriebenen Riesentext abgegeben, natürlich war eine ausführliche Konzeptphase geplant; vermutlich macht das Schreiben ins Blaue aber erstmal mehr Spaß).
Einige hatten für das Nichterbringen nachvollziehbare Gründe, andere nicht. Bei den meisten ist es am schriftstellerischen Vermögen/der Motivation gescheitert, bei anderen an beruflichen oder familiären Änderungen. Die Auswirkungen sind in fast allen Fällen, dass das Buch neu oder in Teilen neu gemacht werden muss, und der Löwenanteil der Arbeit noch aussteht.
Handwerklicher Grund dafür ist vor allem, dass es seitens des betreffenden Autors nahezu stets versäumt wurde, vor Erstellung eines größeren Textes/größerer, zusammenhängender Texte (insbesondere Kurzgeschichte/Historie/Fraktionen) wie dies die Planung vorsieht Konzepte zu entwerfen, einzureichen und dann zu verbessern und abzustimmen. Da der komplette Inhalt mit Inhalten anderer Bücher und die Kapitel untereinander abgestimmt werden müssen, sowie fast immer Konzepte ein bis dreimal verbessert werden, bevor sie die nötige Qualität haben, ist der Effekt entsprechend: Die Fehler, die auf jeden Fall korrigiert werden müssen, werden aufgrund der Verwobenheit der Inhalte in anderen Kapiteln aufgegriffen, und machen aus einem nicht ganz optimalen Text einen nur auszugsweise brauchbaren.
Wenn dann noch starker Ergänzungsbedarf (Ausrüstung, Namenslisten, Kreaturen, Abenteuerideen, Kapitel 2, manchmal aber auch Flavourtexte) bei spielrelevanten Kapiteln besteht, ist das ein Riesenberg Arbeit, und der Hauptteil der Autorenarbeit muss noch getan werden. Mal ganz davon abgesehen, dass die Arbeit mit tollen, von erfahrenen und talentierten Autoren ggf. durchgeschauten/verbesserten Konzepten aus zielführender sein dürfte.
Ich kann gar nicht genug betonen wie ausschlaggebend die Ausarbeitung stimmiger Konzepte ist, bevor auch nur ein Wort „ins Reine“ geschrieben wird. Einem Außenstehenden mag es OK vorkommen, wenn jeder im kreativem Prozess drauf los schreibt. Wer einmal einen Erstabriss eines Quellenbuches mit hunderten von inhaltlichen und Rechtschreib-/Grammatikfehlern und einigen grundsätzlich zu ändernden oder ganz fehlenden Konzepten, versucht hat in ein Manuskript „aus einem Guss“ zu verwandeln, wird feststellen, dass er es fast ebenso gut hätte ganz neu schreiben können (was erstens weniger stressig ist und zweitens aufgrund vollständig eigener Autorenschaft und Freiheit in den Details und Konzepten spaßiger ist).
Wir hatten diese Probleme zum Teil antizipiert und gehofft, diese Schwierigkeiten und bekannte häufige Fehlerquellen mit einer detaillierten Anleitung (Quellenbuchstruktur) ausräumen zu können. Allerdings wurde diese leider oft ignoriert und dennoch zumeist ins Blaue geschrieben.
Leider fällt der Fortschritt am Projekt auch bei Illustrator/Autor in fast allen Fällen auseinander. Beispielsweise sind bei Arborea die Illustrationen vollständig, jedoch fehlt aus bekannten Gründen der Großteil der Texte.
Da es immer viel Arbeit ist, einen neuen Autor für ein Quellenbuch einzuarbeiten (oft wird daraus nichts, dann ist hier eigene Arbeitskraft verloren gegangen), und Autoren, die ein solches Projekt unter den gegebenen finanziellen Voraussetzungen und von ihren Fähigkeiten her umsetzen können, äußerst rar sind, dauert es in einigen Fällen lange, bis passender Ersatz gefunden ist. Bis dahin wird sporadisch von Saskia und mir an den Projekten gearbeitet, je nachdem wie es sich ergibt, oder sie liegen eine Zeit lang auf Eis.
Um eure Frage zu beantworten, warum wir neben Zeit, Geld und Arbeit die Erscheinungsfrequenz nicht über noch mehr Geld erhöhen:
Es ist nicht wirtschaftlich. Genau genommen würde es an wirtschaftlichen Selbstmord grenzen. Zwischen 40 und 60 % des Preises eines Buches behält der Händler/Großhändler. Vom Rest des Preises werden die Kosten pro Buch für den Druck und die eigenen Handling/Vertriebskosten abgezogen. Also eigentlich eine ziemliche Nullrechnung mit minimalem Gewinn und lediglich dazu geeignet, ein Produkt in Umlauf zu bringen/die Stückkosten beim Druck zu reduzieren. Vor allem die vergleichsweise wenigen Direktverkäufe können also die Texte/Illus eines Buches finanzieren.
Textlicher Arbeitsaufwand eines Quellenbuches (für jemanden, der es kann) sind ca. 6 Monate Vollzeit. Zwischen 50 und 100 Illus an Aufwand bedeuten mindestens 3 Monate, Layout ca. noch einmal 3 Wochen bis 1 Monat.
Wir sprechen also bei einer Auflage im unteren vierstelligen Bereich und einem Großteil des Absatzes über Großhändler/Händler (geringe bis keine Spanne, siehe oben) davon, ca. 1 Jahr Arbeit auf professionellem Niveau zu bezahlen.
Dass diese Situation es nicht erlaubt, mit einigen Tausendern in Vorleistung zu gehen um die Sache zu beschleunigen, sollte klar sein. Und auch hier kann ich aus Erfahrung sagen, dass es trotzdem sein kann, dass der „Profi“ nicht oder zu spät liefert, selbst wenn er Industriepreise bezahlt bekommt.
Warum können die Großen/die anderen Verlage öfter Bücher für RPGs raus bringen (wenn auch i.d.R. mit deutlich schlankeren Büchern)? Such dir einen oder mehrere von 1000 Gründen aus (Liste nicht vollständig), natürlich sind das nur mögliche Gründe und nicht alle treffen auf jedes Produkt zu:
1. Sie sind länger am Markt und haben ihren Kundenstamm in einer Zeit akquiriert, als die Auflagen 100mal so hoch waren. Sie können sich dadurch aus einer Vielzahl Lizenzprodukte finanzieren.
2. Sie sind Teil eines größeren Vertriebs und werden als Haus/Prestigeprodukt von dessen Umsätzen subventioniert, können auf dessen Werbemöglichkeiten zurückgreifen, sind wirtschaftlicher durch die Spanne des Vertriebes, die der Großhändler sich bei seinem eigenen Produkt sparen kann.
3. Qualitätsverlust zugunsten der Wirtschaftlichkeit.
4. Ein Milliardenkonzern steht mit Werbebudget und Kapitalrücklagen dahinter. Verluste spielen kaum eine Rolle.
5. Sie produzieren ursprünglich in englischer Sprache, haben dadurch niedrigere Kosten, zielen durch die Sprache auf einen größeren Markt, kostenpflichtige Downloadprodukte sind akzeptierter.
6. Die „Großen“ haben grundsätzlich mehr Kapital. Dadurch können sie einen höheren gleichzeitigen Produktoutput gewährleisten, der wiederum das Produkt in den Läden besser platziert und auch sonst aufgrund des ständigen Nachschubs für einen besseren Verkauf sorgt.
Das sind nicht alle Gründe, aber einige der wichtigsten. Aufgrund der Konkurrenz für Pen & Paper durch Videogames und andere Freizeitoptionen, die boomen während die Beliebtheit von P&P nicht mehr so hoch ist wie noch vor 15 Jahren, wäre es extrem riskant, ohne 1, 2, 4 oder 5 im Rücken zu haben auf eine Weise zu investieren, die zu 6 führen könnte (da ein anderes, unschöneres Ergebnis aufgrund der Marktentwicklung durchaus wahrscheinlicher wäre).
Hier nun der gewünschte Überblick/eine realistische Einschätzung über die Quellenbücher:
Arborea: Der Autor hat keinen seiner Verträge erfüllt. Was stattdessen geschehen ist, dürfte einigen hier bekannt sein, für die anderen ist es irrelevant. Die Illustrationen sind alle vorhanden. Ich habe einiges an neuen Texten erstellt. Wenn Patrick wieder frei wird (von den Heften/Veruna) gibt’s ein gelayoutetes Preview. Ansonsten kein neuer Autor.
Drakia: Illus bis auf Karten vollständig. Einiges an guten Texte von Anya und AlexW, einiges an Crunch & Co von mir. Leider fehlen noch viele Texte und AlexW ist aus beruflichen Gründen gänzlich ausgefallen, Anya, ursprünglich nur Co-Autor, wohl aus privaten. Derzeit bewirbt sich ein neuer Autor, der erstmal testweise ein Heft macht. Ansonsten werden Saskia und ich mit der Zeit fortsetzen.
Fyregorn: Viele Illus vorhanden, einige Texte vorhanden. 2 Autoren haben sich bislang schon die Zähne an den Zwergen ausgebissen. Zurzeit leider kein Autor.
Grenzlande: Bis jetzt Marios Baby. Viele geniale Texte vorhanden, Maximum an Umfang und Qualität. Einiges an spielrelevanten Kapiteln fehlt noch. Viele tolle Illustrationen fertig. Im Moment schwächeln Illustrator/Autor (Inshadowsbehind) mit dem Arbeitstempo aus beruflichen Gründen. Vielleicht motiviert es sie, wenn ihr ihnen schreibt.

Wenn Patrick wieder frei wird (von den Heften/Veruna) gibt’s ein größeres gelayoutetes Preview.
Ilyrien: Nur Coverillu. Autor musste frühzeitig kapitulieren. Hatte sich selbst überschätzt.
Khoras: Einige Illustrationen. Texte siehe Arborea.
Megalys: Illus alle vorhanden. Autoren konnten sich leider nicht zusammenraufen gemeinsam durchgängige Konzepte zu erstellen, einer viel zwischendurch aus. Großer Texthaufen mit einigen schönen Crunchsachen, aber sehr vielen zu überarbeitenden Hintergrundtexten, fehlender Kurzgeschichte usw. Zurzeit keine Autorentätigkeit, wird wohl grundlegende Überarbeitung erfahren.
Mordain: Unglaublich aber wahr: Igino hat vor Kurzem die restlichen Mordain Illus restlos durchgeprügelt. Allein die Karten und Layoutgrafiken stehen noch aus. Viele Texte (insbesondere Kurzgeschichte, Historie, Landbeschreibung, AB-Ideen) müssen überarbeitet, ein paar ergänzt, einiges neu geschrieben werden. Einige sind schön gelungen (zumal hier an einigen Stellen vorher Konzepte erstellt worden waren;)). Crunch war größtenteils vorab von uns gemacht. Saskia und ich oder ein neuer Autor werden es wohl fertig machen/umschreiben müssen, wenn das nicht mit den neuen Texten/der Überarbeitung bald klappen sollte.
Saruan: Texte wurden ohne vorherige Konzepterstellung erstellt und waren auch zum Teil an sich nicht tauglich. Illus alle vorhanden. Neue Texte/starke Überarbeitungen der vorhandenen Texte mit guten Ideen entstanden bislang durch Saskia und mich. Wenn Patrick wieder frei wird (von den Heften/Veruna) gibt’s ein gelayoutetes Preview.
Trulk: Das Problem mit der fehlenden Konzeptphase, große Textmasse, bestenfalls auszugsweise verwertbar, auch wenn die ein oder andere schöne Idee drin war. Derzeit kein Autor, keine Illus außer Cover.
Uliath: Minks Ding. Außer dem bekannten Cover noch keine Illus. Von Mink (euch bekannt aus Xirr) habe ich wohl aufgrund ihrer mehrfachen Fortpflanzung und Berufsstart allerdings seit einer Weile nichts gelesen. Die vorhandenen Texte (z.B. episch umfangreiche, traumhaft ausgearbeitete Historie/anspruchsvoll), sind klasse. Denke aber das könnte noch lange dauern.
Vanarheim: Seitdem sich die Ereignisse im Leben des Autors mit Hochzeit und Beruf aus dem Studentenleben heraus entwickelt haben, ist leider nicht mehr viel passiert, obwohl es bereits zahlreiche tolle Texte gibt. Es sind schon viele Illus vorhanden. Es sind schon viele Texte ausgearbeitet, ein großer Teil vor allem der Hintergrundtexte der Fraktionen fehlt aber auch noch. Wir hoffen dass USUL sein Baby irgendwann vollendet. Auch wegen der Arbeit, die wir alle da rein gesteckt haben.

Im Moment sehe ich das aufgrund der langen Offzeit allerdings nicht.
Vargothia: Noch keine Illustrationen. Texte siehe Arborea.
Veruna: Einige fehlende Illus, aber die meisten Illus vorhanden. Patrick (Illustrator) arbeitet an mehreren Fronten und ist beruflich stark ausgelastet, weshalb diese, auch weil er unser Layouter ist, dauern. Einige gute Texte, allerdings Erstversion, wird an einigen Stellen ergänzt (Crunch), an anderen gekürzt/überarbeitet (Historie etc., das Konzeptproblem). Derzeit geht ein dritter Lektor drüber. Da die Texte der Erstversion studientechnisch bedingt einige Jährchen später kamen als geplant, und das bei uns den Zeitplan etwas durcheinander gewirbelt hat, kann die Überarbeitung nicht mit dem von allen ersehnten Tempo vonstatten gehen. Wenn die Illus fertig sind, die aufgrund der damaligen Verzögerung zugunsten von anderen Projekten in die Warteschleife mussten, reißen sich alle am Riemen und es kommt raus.

Zu den Kompendien: Das Kreaturenkompendium und das Magiekompendium sind textlich nahezu soweit und erwarten ihre Illustration (was mit den neuen Sachen in Farbe viel Arbeit wird). Das Ausrüstungskompendium hat einiges an Illus, muss noch überarbeitet werden. Spielleiterkompendium und Seefahrt müssen sich zunächst hinten anstellen.
Derzeit wird außerdem an verschiedenen Heften (z.T. von anderen Autoren) gearbeitet, wovon eins schon fast fertig ist. Hier bin ich deutlich zuversichtlicher, dass die Autoren das auch durch halten.
- Ketzerhammer (Cover fehlt noch)
- Text fertig, wird bald illustriert: Abysslabyrinth Kurz-AB in Vargothia.
- Tagwerk Einsteiger AB in Goremound (Texte müssen noch etwas angepasst werden)
- Sand der Ewigkeit (längeres AB in Saphiria, erwartet Illustration),
- Ahnenkrieger (Saruan, noch kleinere Änderungen am Text),
- Schattenhand (ca. 50% Texte).
Und noch ein paar andere.
Letztlich läuft das bei den Quellenbüchern darauf hinaus, dass die Arbeit an Saskia und mir bleibt (mit Ausnahme der Hilfe einiger weniger Autoren in bestimmten Themenfeldern, die ihnen liegen). Da das so nicht geplant war und es uns aus beruflichen und privaten Gründen nicht Vollzeit (und auch nicht in jeder freien Minute) möglich ist nur an den Dingern zu arbeiten, ist die Veröffentlichungsgeschwindigkeit entsprechend langsam. Es sei denn es findet sich wie bei Rhunir ein genialer Autor wie Mario, der die fehlenden Sachen in ein paar Monaten so durchzieht, dass wir nicht groß nacharbeiten müssen (und selbst er hatte sich für ein paar Monate frei nehmen müssen).
Welche Perspektiven gibt es also zur Verbesserung der Erscheinungsfrequenz?
- Die Preise verdoppeln. (Wird wohl eher nicht am Markt angenommen.)
- Qualitätseinbußen akzeptieren. (Wollen wir nicht. Wollt ihr nicht. Höchstens hier und da ein paar weniger Illus.)
- Englische Produkte könnten die Auflagen erhöhen. (Ist in Arbeit, aber dauert aus denselben Gründen wie die anderen Sachen.)
- Kürzere, wirtschaftlichere Produkte. (Die sind in Arbeit. Zurzeit stauen sich mehrere fertige Kurzhefte bei den verantwortlichen Grafikern, die allesamt auf hohem Niveau veredelt werden sollen. Wie sich das für Arcane Codex/Frostzone gehört.

Zukünftig vielleicht etwas weniger Grafiken, damit es einfach schneller geht.)
Und wie geht’s weiter?
Wir arbeiten nach wie vor an Nachschub für Arcane Codex und Frostzone. Weil es Spaß macht, weil es noch viel tolles unveröffentlichtes Material gibt um das es zu schade wäre, weil wir unsere Babies lieben, weil wir wollen dass ihr Nachschub zum Zocken kriegt. Allerdings können wir wie gesagt keine Versprechungen für Erscheinungstermine machen. Die Hefte kommen, und mit der Zeit kommen auch die QBs und Material zu Frostzone.
Was AC Arena angeht: Ein Miniaturenspiel benötigt nach den hier gemachten Erfahrungen für den wirtschaftlichen Erfolg erhebliche Investitionen (in Form großer Auswahl an verschiedenen Miniaturen/Werbung/Zeit für Supportrunden), die wir, obwohl wir sehr zufrieden mit den Regeln sind, erst nach einer größeren Veränderung innerhalb des Verlags im Sinne größerer finanziellerer Mittel oder nur in Form einer Lizenz tätigen wollen. Bis dahin liegen die noch vorhandenen Greens leider erstmal auf Eis.
Was Frostzone angeht: Hier sind wir wiederum bei unseren „Leisten“. Ich denke das Grundregelwerk ist raus und was die zukünftigen Hefte angeht, werden wir für Nachschub sorgen, ohne Gefahr zu laufen uns dabei zu übernehmen. Wir sind sehr zufrieden mit dem Produkt und die Motivation es zu supporten ist groß, das Feedback sehr gut. Außerdem schreibt es sich immer leicht für das, was man selber spielt.

Derzeit ist für Frostzone „Moloch“, ein Kurzabenteuer mit zusätzlichem Crunch in der Illustration (Status 40%). Eine weitere Erweiterung (Frostzone Phantomkrieg) ist ebenfalls fertig und erwartet ihre Illustration.
Was die Kommunikation angeht: Ich habe ein begrenztes Zeitkontingent, das ich neben meinem sonstigen Leben auch auf neue Produkte/das laufende Geschäft aufteile. Aber ich schaue jeden Tag ins Forum und versuche so viele Fragen wie möglich zu beantworten.
In diesem Sinne: Viel Spaß beim Zocken.
