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@Boyscout: Nebenbei verbreitet man mit solchen Posts wie deinen, doch nur unnötig schlechte Laune. Du hast in einigen Punkten recht, die du in dem Thread: Kritik angebracht hast, aber die Posts hier drin scheinen mir nur dem Zweck zu dienen Dampf abzulassen und andere mit runterzuziehen.Interessant, ich wollte noch ein Beispielzitat von dir bringen und wollte es mittels Browsersuche auf das Wörtchen "nicht" finden. Das ist aber praktisch unmöglich, da deine Beiträge zum Großteil nur aus diesem Wort zu bestehen scheinen.
Es ist doch so, daß es nach mehrmaligen Aussagen eben nur eine Nebentätigkeit in der Freizeit ist. D.h. auf Wirtschaftlichkeit und Kundennähe ist NaSta gar nicht angewiesen und im Vordergrund stehen eben besonders sorgfältig produzierte Bücher, weil das am meisten Spass macht. Die AC Spieler sind im Grunde also Nutznießer eines Hobbyprojektes; wenn was abfällt "dürfen die halt auch mal ran", wodurch sie es finanzieren; und wenn nicht ändert sich für NaSta rein gar nichts. Aber die Kunden sind in keiner Position Druck auszuüben, weil die ganze Angelegenheit darauf ja gar nicht ausgelegt ist. Wenn das der Status Quo ist müsst ihr AC Spieler euch schon entscheiden, ob ihr eure Runden an den Urlaubsplan eines Graphikers orientieren wollt oder ob ihr ein Rollenspiel wollt, bei dem ihr im Mittelpunkt steht.
kleineres Länderquellenbuch anstreben…ich für meinen Teil (und sicher die Mehrheit hier auch)
Gibt es denn irgendwo klare, offizielle Aussagen womit man als Spieler von AC verlagsseitig rechnen muss? Welche ERWARTUNGEN der Verlag an seine Kunden hat!Ich fühle mich schon getäuscht, wenn ich mit Elan in ein Rollenspiel einsteige und später erfahre, daß ich da Zubrot eines persönlichen Hobbyprojektes bin, bei dem für mich hin und wieder etwas abfällt, wenn ich ganz artig und ruhig bin.
Als das Dark Fantasy Rollenspiel Arcane Codex® als erstes Produkt des Verlages zur Spielmesse 2002 erschien, avancierte es schnell vom Überraschungshit zu einem etablierten System mit fester Spielergemeinde. Bereits im Jahre 1999 wurde das Label Nackter Stahl® von Alexander Junk und Saskia Naescher, selbst passionierten Rollenspielern mit langjähriger Erfahrung, gegründet. Seitdem arbeitet der Verlag mit namhaften und talentierten Künstlern aus der Szene zusammen. Um der erhöhten Nachfrage begegnen zu können, wurden in den Jahren 2003 und 2004 erstmalig Autoren als freie Mitarbeiter aufgenommen, deren Anzahl seitdem stetig weiter wächst. Die Entwicklung aller Produkte unterläuft einer ständigen qualitativen Kontrolle. Eine übergreifende Koordination und Leitung aller Projekte durch den Verlag gewährleisten, dass Konzeption der Texte und Art Direction aus einem Guss stammen, um das größtmögliche Spielvergnügen sicherzustellen.Das Verlagsmotto lautet: Wir verkaufen nichts, was wir als Kunden nicht selber spielen.Das Ergebnis sind Produkte die ein Höchstmaß an Qualität bieten, gepaart mit einem Preis- Leistungsverhältnis, das seinesgleichen sucht.
Die Erwähnung, daß man auch etwas eigenes machen kann, die kennen wir ja nun. Ja, das kann man, meine Runde tut das sogar massiv. Wir arbeiten im Moment an der Rückeroberung unseres Fürstentums. Dafür brauchen wir aber kein AC.
Das halte ich immer noch für eine unbestätige Annahme. Und falls das stimmt, dann liegt das nur daran, daß alle anderen interessierten, die dünnere, regelmäßigen Bücher wollen schon WEG sind.
Ein Rollenspiel baut sich nicht zwingend darauf auf, daß man in EINEM einzigen, isolierten Landstrich spielt. Man spielt es nicht zwingend Häppchenweise durch. Es kann auch von seinen "Multikulti-Elementen" leben. Und das geht eben nur, in dem alles ungefähr gleichmäßig beschrieben ist. Man hätte anstatt einzelner Foki ja das Detaillevel der Länder gleichmäßiger anheben können.
Das Verlagsmotto lautet: Wir verkaufen nichts, was wir als Kunden nicht selber spielen.
(wer parallelen ziehen kann weiß von welchem Verlag ich da spreche).
Zitat von: AunShi(wer parallelen ziehen kann weiß von welchem Verlag ich da spreche).Du kannst solche unlauteren Praktiken aber nicht als Standardbeispiel nehmen. Wenn du dem Verlag vertraust, dann ist es doch kein Problem. Da du "Geldmache" bei NaSta witterst, gehe ich davon aus, daß du NaSta eben nicht vertraust.
Wir reden hier ja nicht von weniger, mehr oder anderem Material.Ich rede von demselben Material, nur gleichmäßiger über Zeit und Inhalt verteilt. Und da diese Inhalte ja weitestgehend statisch sind besteht also kein Anlass Geldmache zu wittern, da auch weiterhin nur die Leute das Material kaufen müssen, das sie auch tatsächlich haben wollen. Und durch die Regelmäßigkeit können sie auch noch viel gezielter ihre Inhalte auswählen.
Anders bei einem 400Seiten QB zu Veruna"och schade, darüber möchte ich ja gar nichts wissen, na dann warte ich auf das nächste in 3 Jahren"Wenn du mit der niedrigen Frequenz zufrieden bist, dann brauchst du die Bücher offensichtlich nicht zum Spielen, oder du spielst nur mit den Büchern die es gibt. Oder wie schafft es eure Runde mit nicht vorhandenen Büchern zu spielen?
"Das war in anderen RP-Settings noch nie viel anders" ist nun nicht unebdingt eine Entschuldigung und wenn du sagst "... achja, so lange überhaupt noch was kommt", da kann NaSta wirklich sehr froh sein so genügsame Spieler zu haben. Andere RPGs wären da schon lange eingegangen.
Zitat von: kleinvieh im Newshtread kleineres Länderquellenbuch anstreben…ich für meinen Teil (und sicher die Mehrheit hier auch)Das halte ich immer noch für eine unbestätige Annahme. Und falls das stimmt, dann liegt das nur daran, daß alle anderen interessierten, die dünnere, regelmäßigen Bücher wollen schon WEG sind.Ein Rollenspiel baut sich nicht zwingend darauf auf, daß man in EINEM einzigen, isolierten Landstrich spielt. Man spielt es nicht zwingend Häppchenweise durch. Es kann auch von seinen "Multikulti-Elementen" leben. Und das geht eben nur, in dem alles ungefähr gleichmäßig beschrieben ist. Man hätte anstatt einzelner Foki ja das Detaillevel der Länder gleichmäßiger anheben können.
Es ging nicht um NaSta sondern um die Praktiken kleinere Bücher in kurzen Abständen zu publizieren vs. große Bücher in langen Abständen.
Wenn es dir so gefällt, dann profitierst du nicht von der Verlagsphilosophie, die ja eine beschriebene Welt präsentieren will, was man an den QB ja sehen kann, sondern vom langsamen Veröffentlichungsrhythmus.
Zudem hab ich es in Runden erlebt, daß es immer mal wieder zu Problemen zu grundlegenden Überlegungen gibt (wie groß ist eine Stadt?, wieviele Soldaten hat ein Baron? Wie funktioniert eine Gilde? usw.), also die Kompetenz, wie man eine Welt überhaupt ausfüllt, ist nicht immer da. Leider steigen die Ansprüche aber eben mit dem Alter, nur die Kompetenz nicht unbedingt.